Dieses Archiv zeigt ausgewählte Programme und Materialien ab dem Jahr 2000.
Café Bestiaire
Eine musikalisch-theatralische Soirée
mit Werken von Francis Poulenc
I. Szene: „Café Bestiaire“
Sonate für Flöte und Klavier
II. Szene: „Von Heuschrecken und Ziegen“
„Le Bestiaire ou Cortège d'Orphée“
für Sopran und Ensemble
III. Szene: „Apollinaire und die Artistin“
Sonate für Klarinette und Klavier
IV. Szene: „Kennen Sie Jean Cocteau?“
„Rhapsodie Nègre“ für Sopran und Ensemble
„Das Gefolge des Orpheus“
Texte: Andreas Gilles und Jutta Seifert
Paris im Sommer 1918. Julie Malalaise ist Stammgast im Café Bestiaire, wo sie mit dem Kellner Antoine Tropdeboulot über die nächtlichen Treffen der Kubisten vom Montparnasse, die Liebschaften und
Gaunereien von Picasso, Braque und Satie sowie die großen und kleinen Ereignisse der Pariser Gesellschaft plaudert.
Mit Esprit und Charme umrahmen die szenischen Einfälle der beiden Schauspieler das musikalische Programm aus Sonaten und Liederzyklen des großen französischen Komponisten Francis Poulenc
(1899-1963).
Nostalgia d'Italia
Kammerchor, Klavier, Sopran und Schauspiel
Orlando di Lasso
Claudio Monteverdi
Wolfgang Amadeus Mozart
Franz Schubert
Giacomo Rossini
Giuseppe Verdi
Fanny Hensel
Carsten Gerlitz
Richard Genée
"Das Gefolge des Orpheus"
Gemischter Kammerchor
„Nostalgia d'Italia" – „Die Sehnsucht nach Italien" ist ein Programm für gemischten Kammerchor, Solosopran, Klavier und Schauspiel. Die Chorwerke und Kunstlieder sind in eine Theaterszene
integriert, welche die Geschichte einer Reisegruppe auf dem Weg durch Italien erzählt. Amüsant und einfallsreich werden Erwartungen und Sehnsüchte, Vorurteile und Missgeschicke und die große
Liebe zum schönen Italien thematisiert.
Kaleidoskop der Charaktere
Ein pianistisches Kammerspiel
Claude Debussy
Deux Arabesques
Arnold Schönberg
6 kleine Klavierstücke op. 19
Aram Chatschaturjan
Bilder der Kindheit
Robert Muczynski
Six Preludes op. 6
Béla Bartók
6 Tänze in bulgarischen Rhythmen
Alexander Schröder, Klavier
Ausgangspunkt des Programms sind musikalische Kurzformen, welche gleichwohl für ihre Schöpfer wichtige Stationen der künstlerischen Entwicklung waren und exemplarischen Charakter besitzen. Dramaturgisch in Szene gesetzt mit Texten von Franz Kafka, Robert Musil u.a. wird daraus ein pianistisches Kammerspiel.
Wahlverwandtschaften
Trios für Klarinette, Viola und Klavier
Robert Schumann
Märchenerzählungen op. 132
György Kurtág
Hommage à R. Sch. op. 15d
Wolfgang Amadeus Mozart
Kegelstatt-Trio Es-Dur KV 498
Jean Francaix
Trio 1990
Westfälisches Kammer Ensemble
Der ungarische Komponist György Kurtág schrieb in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Hommage an den von ihm so geliebten deutschen Romantiker Robert Schumann. Sechs dichte Miniaturen bilden dessen Gedankenwelt nach. In der heiteren Virtuosität von Mozarts Kegelstatt-Trio löst sich die Spannung dieser psychologischen Innenansichten auf. Heitere Klarheit und Leichtigkeit zeichnen auch das Trio 1990 von Jean Francaix aus.