Alexander Schröder, Pianist und Kammermusiker

Alexander Schröder, Pianist
Foto: Elli Bezensek

Der Pianist Alexander Schröder steht für innovative Konzerte, neue musikalische Impulse und kreative Konzepte als Kammermusiker und Solist. Jedes seiner Programme folgt einer eigenen Dramaturgie, welche das Publikum immer wieder auf besondere Weise anspricht. Gerne unternimmt er auch Grenzgänge und sucht die Verbindung von Musik und Theater oder Musik und Bildender Kunst.

 

Entscheidend für die Konzeption eines Abends ist für ihn immer die künstlerische Aussage, die innere Verbundenheit der einzelnen Elemente eines Programmes, ein spannendes Konzerterlebnis für Zuhörer und Musiker.

 

Seine besondere Vorliebe gehört der Musik der klassischen Moderne im 20. Jahrhundert, ohne jedoch das klassische und romantische Repertoire zu vernachlässigen. Gerade in einer gekonnten Kombination der Musik verschiedener Zeiten lassen sich Entwicklungen aufzeigen und neue Hörerlebnisse erfahren.

 

In einer Vielzahl von Auftritten hat er diese Ansätze auf unterschiedlichste Art und Weise realisiert und große Zustimmung bei Publikum und Kritik erhalten. Als Kammermusiker arbeitete er dabei in den Formationen „Westfälisches Kammer Ensemble“ und „Das Gefolge des Orpheus“ mit hervorragenden Musikerinnen und Musikern zusammen. Seit einigen Jahren ist er zunehmend solistisch tätig.

 

In seinem Klavierspiel stehen ihm virtuoser Zugriff und differenzierte Anschlagskultur gleichermaßen zur Verfügung. Sein Klangideal liegt in einem singenden Klavierton, wie ihn die französische Schule seit Claude Debussy lehrt: „Jeder Ton ist eine eigene Persönlichkeit, die im Augenblick ihres Daseins bereits wieder schwindet und ihr ganzes Leben im schwächeren und stärkeren Druck der Finger findet“. 

Text: Federico Renano